Lilly “Aimee” Wust (1913-2006) & Felice “Jaguar“ Schragenheim (1922-1944)

90 - Wohnort Lilly Wust, Stolperstein Felice Schragenheim

Friedrichshaller Str. 23, Berlin-Charlottenburg

Audio in Erstellung

Elisabeth „Lilly“ Wust, eine Berliner Hausfrau und Mutter von vier Söhnen, verliebte sich 1942 in die Jüdische Felice Schragenheim, versteckte sie und drei weitere Jüdinnen während des NS-Regimes und erhielt dafür später das Bundesverdienstkreuz sowie den Titel „Gerechte unter den Völkern“. Felice Schragenheim, eine junge jüdische Widerstandskämpferin in Berlin, führte unter falscher Identität ein Doppelleben, bis sie 1944 von der Gestapo verhaftet, nach Theresienstadt und Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde; ihre leidenschaftliche Liebe zu Lilly wurde in Buch und Film „Aimée & Jaguar“ verewigt.

(dieser Text ist auch im Audio-Clip zu hören)

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Hinweise

Die in den Texten verwenden Begriffe, werden teilweise so verwendet, wie sie zur Zeit der queeren Held*innen üblich waren, wie zum Beispiel das Wort „Transvestit“, welches als Selbstbezeichnung von einigen Personen gewählt wurde. Dies würden wir heute viel differenzierter ausdrücken, unter anderem als Trans*, Crossdresser, Draq King, Draq Queen, Gender-nonkonform oder nicht binär. Sofern möglich, werden die Bezeichnungen gewählt, die die Person für sich (vermutlich) gewählt hatten, jedoch wissen wir teilweise nicht, wie sich die Personen selbst bezeichnet haben oder wie sie sich mit dem heutigen Wortschatz beschreiben würden.

Zudem wird auch das Wort „Queer“ verwendet, welches zur Zeit der meisten beschriebenen queeren Held*innen noch gar nicht existierte. Dennoch ist es heute das passendste Wort, um inklusiv alle die zu bezeichnen, die nicht der heterosexuellen-cis-Mehrheit entsprechen.

Held*innen dürfen aber auch Fehler haben. Aspekte in ihrem Leben, bei dem sie sich auch mal auf dem falschen Weg begaben sind menschlich. Fehler und Wiedersprüche regen dazu an, sich mit ihnen aus heutiger Perspektive auseinanderzusetzen.

Ein Projekt von Rafael Nasemann angegliedert an die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Berlin.

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